In einer ärztlichen Gemeinschaftspraxis geht nichts mehr.
Die beiden Praxisinhaber hatten die Gemeinschaftspraxis vor 3 Jahren zusammen gegründet, wobei A seinen Patientenstamm, und B überwiegend mit seinem Netzwerk an Zuweisern für eine Patientenneuakquise beitrug. A warf nun B vor, nichts für die Erlöse zu tun.
Die tatsächlichen Anteile der Partner am gesamten Wertschöpfungsprozess mussten herausgearbeitet werden. Dabei wurden eine Quantifizierung aller Arbeiten, einschließlich der allgemeinen Klinikarbeiten, wie: EDV-Instandhaltung, Abrechnungsleistungen, Bereitschaftsdienste und Verhandlungen mit Lieferanten durchgeführt.
Mediationsumfang: Fünf Mediationssitzungen (Co-Mediation) à ca. 4 Stunden
Vorteile für die Medianten: Durch die Deutlichmachung der tatsächliche Anteile am gemeinsamen Wertschöpfungsprozess, konnte Klarheit geschaffen und Missverständnisse ausgeräumt werden. Die Partner arbeiten wieder einvernehmlich zusammen und die sich anbahnende Trennung, mit den einhergehenden finanziellen und Imageverlusten, wurden vom Tisch gefegt.







